Das große Sommerinterview mit Angela Merkel 2016

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Angela Merkel
Angela Merkel. Foto: European People’s Party / Lizenz: CC BY 2.0

xnews.eu: Liebe Frau Dr. Merkel, liebe Frau Bundeskanzlerin, wir begrüßen Sie zum großen xnews.eu-Sommerinterview 2016. Lassen Sie uns gleich zur Sache kommen. Vor fast exakt einem Jahr, am 31. August 2015, sagten Sie in Bezug auf die Flüchtlingskrise den historischen Satz „Wir schaffen das“. Seit wann bereuen Sie diesen Satz?

Angela Merkel: Ich mag solche Fragen nicht. Ich frage Sie ja auch nicht, wie lange Sie schon Steuern hinterziehen. Aber ich antworte Ihnen: Der Satz war und ist richtig. „Schaffen“ ist außerdem nur die schwäbische Bezeichnung für „arbeiten“. Es bedeutet also, dass wir arbeiten, nicht mehr und nicht weniger, das aber ausgesprochen gut.

x: Seit wann sind Sie Schwäbin?

A. M.: Seit sich in Berlin die Schwaben breitgemacht haben, färbt das ab. An jeder Ecke sind diese „Schaffe, schaffe, Häuslebauer“ zu finden.

x: Wie geht es aber in der Flüchtlingskrise weiter? Wie wollen Sie den islamistischen Terror stoppen? Warum kommen Sie nicht Forderungen in Ihren eigenen Reihen nach und verbieten Burka, Niqab und Burkini?

A. M: Wozu sollte ich ein Stück Stoff verbieten? Das ändert an der patriarchalischen Gesellschaftsstruktur rein gar nichts. Ein Verbot würde nur der Pharmaindustrie schaden.

x: Der Pharmaindustrie?

A. M.: Die Vollverschleierung führt zu Vitamin-D-Mangel. Die Pharmaindustrie verdient gut daran mit Vitamin-D-Pillen.

x: Kritiker werfen Ihnen vor, Sie hätten sich vom türkischen Präsidenten Erdoğan abhängig gemacht, der Ihnen die Flüchtlinge vom Leibe halte. Spätestens seit dem Putschversuch in der Türkei und den darauffolgenden Säuberungsaktionen ist der Präsident hoch umstritten. Dennoch will er Visafreiheit und die EU-Mitgliedschaft. Wie soll es da weitergehen?

A. M.: Also zunächst bin nicht nur ich von Herrn Erdoğan abhängig, sondern Herr Erdoğan ist auch von mir abhängig. Und umgekehrt. Er erfüllt seine Verpflichtungen, ich meine. Und umgekehrt.

x: Sie weichen aus. Bekommt Erdoğan nun seine Visafreiheit und EU-Mitgliedschaft?

A. M: Langsam. Wir haben einen Stufenplan. Erst einmal erhält Erdoğan wie versprochen bis Ende Oktober seine goldene Visakarte. Die Visafreiheit für alle Türken wird nach Erfüllung der letzten Bedingungen dann am 31. November eingeführt …

x: Mit Verlaub, dieses Datum gibt es gar nicht.

A. M: Unterbrechen Sie mich nicht! Und vor allem: Quatschen Sie hier nichts aus. Ich war noch nicht fertig. Die EU-Mitgliedschaft ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Eine der Kernbedingungen hat er noch nicht erfüllt.

x: Und welche ist das?

A. M: Sein Land liegt geographisch noch nicht in Europa.

x: Und wie soll er das machen? Soll er den Teil östlich vom Bosporus wegsprengen?

A. M: Das geht mich zum Glück nichts an. Aber Erfahrung mit Sprengstoffzündern hat er ja in seinem Land.

x: Zu den Themen, die das Inland betreffen. Werden Sie Steuern eher senken oder erhöhen? Wie wollen Sie die Rentenkasse und die Krankenkassen entlasten? Wie wird die Drogenpolitik aussehen?

A. M.: Um die Rentenkasse zu entlasten, planen wir, die ganz starken Zigaretten wieder zuzulassen, auch ggf. solche mit Asbestfilter.

x: Lecker! Nun aber die wichtigste Frage. Werden Sie auch über 2017 hinaus Kanzlerin der Deutschen bleiben? Man wirft Ihnen ja vor, dass Ihnen an Politik gar nichts liege, dass sie nur den Rekord von Helmut Kohl knacken wollten.

A. M.: Netter Versuch. Aber was ist an Rekorden eigentlich so schlimm? Die Olympioniken fahren ja auch nur zu den Olympischen Spielen, um Weltrekorde zu knacken und möglichst viele Medaillen nach Hause zu bringen. Es gibt sogar ein Nachrichtenmagazin, das sich nur diesem einen Thema widmet.

x: Und welches soll das sein?

A. M.: Der Medaillenspiegel.

x: Frau Bundeskanzlerin, wir danken Ihnen für dieses Gespräch.

In Einkaufswagen Plastikchip statt Euro geworfen – 18 Monate Haft wegen Inverkehrbringens von Falschgeld

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Einkaufswagen
Einkaufswagen mit Münzeinwurf (Symbolbild). Foto: Polycart / Lizenz: CC BY 2.0

Jeder kennt die Einkaufswagen mit Münzschloss. Der Wagen wird erst freigegeben, wenn man eine 1-Euro- oder 50-Cent-Münze einwirft. Doch wenn man einen Wagen braucht, hat man oft nicht das richtige Geldstück zur Hand.

Da gibt es aber doch die praktischen Plastikchips, mit denen man die Wagen ebenso freikriegt, dachte sich Horst W. aus dem niedersächsischen Lindweser. Bereits vor Jahren hatte er für ein paar Cent so einen Plastikchip erworben und trägt ihn in der Tasche. Als W. im März dieses Jahres den Plastikchip beim in einen Wagen einer regionalen Supermarktkette einwarf, rechnete er nicht mit den adlerscharfen Augen einer Verkäuferin. Diese stellte den Mann und erstattete Anzeige. Ihr Vorwurf: Der Mann habe den Einkaufswagen mit Falschgeld überlistet und sich die Ausleihleistung erschlichen. Der Einwand des Mannes, diese Chips seien doch speziell für die Einkaufswagen konzipiert und er habe solch einen Chip regulär im Laden gekauft, ließ die Verkäuferin nicht gelten.

Inzwischen kam es zum Gerichtsprozess. Das Gericht gab den Vorwürfen im Wesentlichen statt. Der Mann habe mit Münzimitaten die Geldprüfung der Einkaufswagenschlösser überlistet, hieß es. Der Richter verurteilte den Mann wegen Inverkehrbringens von Falschgeld in einem minderschweren Fall und Automatenbetrug zu 18 Monaten Haft. Da der Mann vorbestraft ist, wurde die Strafe nicht zur Bewährung ausgesetzt.

Zigaretten mit Farbstoff angekündigt – Raucherlungen künftig auch in Gelb, Grün und Blau

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Raucherlunge
PAT macht es möglich: Die Raucherlunge in einer fröhlichen Pop-up-Farbe

Der bekannte Zigarettenmulti PAT (Pacific American Tobacco) will noch im Herbst Zigaretten auf den Markt bringen, die mit Farbstoffen versetzt sind. Auf diese Weise wird es Raucherlungen in Zukunft auch in Gelb, Grün, Blau und anderen Farben zu bewundern geben.

Color your death!

Die Farbstoffe hätten allesamt eine Lebensmittelzulassung und seien daher völlig unbedenklich, so ein Unternehmenssprecher. Auch Tumorgewebe in der Lunge soll zuverlässig eingefärbt werden.

Nur die auch angebotenen Neonfarben basierten auf etwas härterer Chemie und auch ein klein wenig Radioaktivität. Nach längerem Genuss der neonfarbigen Zigaretten würden Raucher gar im Dunkeln leuchten. „Ein sehr netter Gag, der Potenzial in der Partyszene hat“, schwärmt der Sprecher. Zu dem Gesundheitsaspekt hieß es, auch Heroin sei ja nicht wirklich gesund und werde dennoch konsumiert.

Auch sei nun endlich bewiesen, dass Raucherlungen keinesfalls immer schwarz würden, stellt der Sprecher klar. Auch ein Antiraucher könne sich nun bei einer Obduktion eines Rauchers davon überzeugen, dass die Farbe variiere. Das mit der schwarzen Lunge sei also eine Erfindung der Tabakkontrolle, zumindest ab jetzt.

Auch rosa für die gesunde Lunge!

Als besonderes Produkt an den gesundheitsbewussten Raucher will PAT auch eine Zigarettenmarke mit rosa Farbstoff auf den Markt bringen. Wer diese raucht, sorgt folglich dafür, dass die Lunge rosa eingefärbt wird. Gesundes  Lungengewebe sei schließlich zartrosa, erklärt der Sprecher.

Mit welchen Farben in Deutschland gestartet wird, ist noch nicht entschieden. Es ist nur so viel bekannt, dass von Anfang an mindestens fünf Farben angeboten werden sollen. Die Zigarettenpackungen werden in der Farbe gehalten sein wie auch der in den Zigaretten enthaltene Farbstoff. Das erleichtert die Auswahl und gibt bereits vor der Obduktion eine Vorahnung auf das Aussehen der Lunge.

Müller: BER längst eröffnet, nur Zu- und Aussteigen noch nicht möglich

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Michael Müller
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD). Foto: Sebaso / Lizenz: CC BY-SA 4.0

Lange Zeit war es ruhig um den Berliner Hauptstadtflughafen BER. Doch jetzt regt sich wieder verstärkt Kritik, dass der mittlerweile dreiundzwanzigste Eröffnungstermin 2018 womöglich nicht eingehalten werden könne. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) hat nun die Schnauze voll. Der BER sei bereits seit Jahren an die Infrastruktur angeschlossen, der Luftraum über ihm sei voll nutzbar, so Müller. Der Flughafen sei eröffnet. Nur ein Zu- und Aussteigen sei derzeit noch nicht bzw. nur unter verringertem Komfort am BER möglich (siehe Foto), dafür aber an anderen Punkten in Berlin.

Fallschirmsprung
Ein Fluggast ist über dem BER ausgestiegen. Foto: Røed / Lizenz: CC BY-SA 3.0

„Wenn Sie eine Bahnstrecke haben und einer der Bahnhöfe ist noch nicht fertiggestellt, würden Sie auch nicht behaupten, die Bahnstrecke sei nicht eröffnet. Aber bei der SPD kann man es ja machen und ihr einen Pannen- und Chaos-Flughafen unterstellen. Tatsächlich ist der Flughafen einwandfrei überfliegbar, die Luft sogar sehr gut“, so Müller. Selbst das Wetter mache keine Probleme. So habe der Luftraum seit Eröffnung der Flugstrecke zum BER noch nie wetterbedingt geschlossen werden müssen, führt der Bürgermeister aus. „Das ist absoluter Rekord. Wenn jemand noch einmal behauptet, der BER sei noch nicht eröffnet, den lasse ich abmahnen. Und zwar mit Kostennote!“, droht Müller.

Ekelskandal: Fleischreste in riesigem Ausmaß in Tierdärme verpackt und als „Wurst“ verkauft

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Lyoner in Naturdarm
Ekelfaktor hoch zehn: Lyoner in Naturdarm. Foto: Rainer Zenz / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Schon wieder ist in Deutschland ein riesiger Lebensmittelskandal aufgedeckt worden. Unzählige Fleischverarbeitende Betriebe sollen seit Jahren in Deutschland Fleischreste und teilweise sogar Schlachtabfälle wie Innereien und Blut in die beim Schlachten übriggebliebenen Därme, Blasen und Mägen gefüllt und als so genannte „Wurst“ verkauft haben.

„Da war mal Kot eingefüllt …“

Zwar wurden die Därme, Blasen und Mägen gereinigt, aber letztlich bekommt der Käufer eine Umhüllung, die oft mitgegessen wird, obwohl sie im Falle von Därmen ehemals Kot transportiert habe. Ein Ermittler drückt es so aus: „Alleine die Vorstellung, dass da mal Kot eingefüllt war, ist so etwas von eklig, dass …“ – Er hat den Satz noch nicht zu Ende gesprochen, da muss er sich übergeben.

Nur in einem Teil der Wurstware wurden bei der Herstellung Kunstdarm verwendet. Doch auch dort stand nicht der Verbraucher im Fokus, sondern wirtschaftliche Ziele, etwas eine Erhöhung der Haltbarkeit dieses „Produkts“.

Bei der sogenannten „Weißwurst“ werfen die Ermittler vor, dass begrifflich und farblich eine extreme Verbrauchertäuschung betrieben wird. Was weiß aussehe und auch so heiße, habe früher eine viel dunklere Farbe gehabt. Auf Details wolle man aber hier aus Gründen der allgemeinen Spucknapfknappheit nicht eingehen, so ein Ermittler. Aber es müsse erwähnt werden, dass dort Naturdarm verarbeitet werde. Auch wenn der Darm dort in der Regel nicht mitgegessen werde, sei zu bedenken, dass der Ekelfaktor bleibe.

Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) hat hartes Durchgreifen angekündigt. „Es geht um die Wurst“, sagte er. Man wolle alle Betriebe schließen, die hier nicht einmal die Minimalstandards einhalten. Auf die Frage, ob der Minister damit rechne, die Ekelfleischskandäle ein für alle Mal zu beenden, sagte Schmidt vielsagend: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“

Conchita Wurst zeigte sich ebenfalls derart erschüttert und kündigte eine Namensänderung nach. In Zukunft wolle sie sich „Cordula Wurst“ nennen.

Zivilschutzkonzept ist Problem für Obdachlose – zehn Einkaufswägen mitführen?

Obdachloser
Obdachloser mit dem obligatorischen Einkaufswagen (Symbolbild). Foto: Eric Pouhier / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Obdachlose sind wegen des Zivilschutzkonzepts der Bundesregierung ratlos. Heini (49) etwa, der seit fünf Jahren auf der Straße lebt, steht nun vor einem gewaltigen Problem. Um all die Lebensmittel zu lagern, bräuchte er mindestens zehn Einkaufswägen. Wie soll er aber die alle schieben? Einfach stehen lassen geht ja auch nicht, weil diese dann geklaut würden. Außerdem ist es schwierig, mit neun gefüllten Einkaufswägen genügend Lebensmittel für den zehnten zu schnorren.

Die Bundesregierung hat aber immerhin angekündigt, spontan 20.000 Einkaufswagen zu verteilen. Im nun langsam beginnenden Vorwahlkampf zur Bundestagswahl 2017 zeigt die Politik, dass sie sehr wohl handeln kann.

Zweimal Pferde durchgegangen: 14 Verletzte – IS bekennt sich zu Selbstmordattentaten durch Araberhengste

Pferdegespann
Pferdegespann (Symbolbild). Lizenz: Public Domain

In Deutschland kam es dieses Wochenende gleich zweimal zu sehr unerfreulichen Vorfällen mit Pferdegespannen, bei denen insgesamt 14 Menschen verletzt wurden. In Lützen (Burgenlandkreis/Sachsen-Anhalt) waren am Sonntag bei einem Festumzug die Pferde durchgegangen. Dabei zerriss das Zaumzeug und die Deichsel brach. Sieben Personen auf dem Wagen wurden von den umherfliegenden Teilen des Zaumzeugs getroffen und verletzt.

Ebenfalls am Wochenende gab es einen weiteren schlimmen Vorfall. In Finningen (Schwaben/Bayern) ist bei den Feldtagen, bei denen unter anderem gezeigt wurde, wie früher geerntet wurde, ein Pferd durchgegangen. Zunächst wurde angenommen, das Pferd wäre durch das Motorengeräusch eines Traktoroldtimers aufgeschreckt worden. Das Pferd durchbrach eine Absperrung und raste mit Deichsel durch die Menschenmenge. Es wurden ebenfalls sieben Personen verletzt.

Bekennervideo des IS

Zunächst war von Unfällen ausgegangen worden, wenngleich ein terroristischer Hintergrund nicht ausgeschlossen wurde. Inzwischen hat sich der so genannte Islamische Staat (IS) zu der Tat bekannt. Man habe Araberhengste als Selbstmordkommandos losgeschickt. Mit gleich zwei synchronisierten Anschlägen habe man maximalen Schrecken und Terror verbreiten wollen, heißt es in einem Bekennervideo.

Neue Maßnahmen zur Terrorabwehr angekündigt

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat bereits zu den feigen Terroranschlägen Stellung genommen. Er forderte als Maßnahmen zur Terrorabwehr eine Aufstockung der Reiterstaffel der Polizei, um abgerichtete arabische Pferde besser aufspüren zu können. Scheuklappen sollen in Zukunft generell verboten werden, damit die Pferde Schläfer in den eigenen Reihen besser erkennen können. Die Scheuklappen sollen dabei entsorgt werden, sie würden in Deutschland nicht gebraucht, so der Minister. In seiner Partei etwa gäbe es eher ein Überangebot an Scheuklappen. Einen Einspruch, dass ohne Scheuklappen mehr Pferde aufgeschreckt würden und somit leichter auf natürlichem Wege durchgehen könnten, kontert der Minister, dass auch geprüft werden solle, ob statt Pferden mehr Sattelschlepper zum Einsatz kommen können.

Der Minister machte auch klar, dass er in der Terrorbekämpfung und Flüchtlingskrise voll hinter der Bundeskanzlerin steht. „Angela Merkel ist das beste Pferd im Stall“, so de Maizière.

Tierhändler melden starken Umsatzanstieg: Alle Hamster ausverkauft!

Hamster
Foto: Sqrt (Andreas Hein) / Lizenz: CC BY 3.0

Es ist ein guter Wochenstart für Deutschlands Zoogeschäfte. Diese melden einen starken Umsatzanstieg: Alle Hamster sind ausverkauft! Danke, Frau Merkel!

Kaufbegierige, die leer ausgegangen waren, haben immerhin die GPS-Hortung an ihrem Smartphone eingeschaltet. Den Bundesinnenminister freut es. Er will im Gegenzug die Vorratsspeicherung ausbauen.

Bundesregierung verbietet Burda – das Aus für „Focus“, „Bunte“, „Superillu“

Burda
Burda-Gebäude in Offenburg. Foto: Flominator / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Bundesregierung hat Burda verboten. Damit können die beliebten Magazine „Focus“, „Bunte“, „Superillu“, „Burda Moden“ und einige weitere nicht mehr erscheinen. Das berichtet der Focus in seiner letzten Ausgabe für immer.

Es handelt sich dabei offenbar um ein Versehen. Die Bundesregierung wollte wohl im Rahmen der Terrorabwehr die Burka verbieten. Was so ein kleiner Buchstabe doch alles ausmacht!

Bundesinnenminister Thomas de Maizière räumt zerknirscht ein, dass ähnliche Namen zu Verwechslungen führten. Bei „Burka Moden äh… Burda Moden“ – da denke man doch automatisch an neue Trends bei der Ganzkörperverhüllungsmode, so de Maizière. Das Gesetz rückgängig machen will de Maizière aber auch nicht. Es schade ja nicht, so der Minister, ganz im Gegenteil. Der Focus werde ja immer noch langweiliger, der Markwort immer schlechter. Außerdem müsste dann extra ein Aufhebungsgesetz gemacht werden. Da könnten schnell neue Fehler passieren, das wolle man nicht riskieren. In Zukunft werde man aber sauberer arbeiten, so der Minister. Das bedeutet auch, dass Maizière nach den anstrengenden Wochen jetzt erst einmal Urlaub machen will. Ausgeruhte Minister machten weniger Fehler. Der Minister verrät, es gehe nach Austria, die Oper in der Hauptstadt Sydney besuchen.

EU-Richtlinie: Ganzkörperschutzanzüge für Prostituierte werden Pflicht

Schutzanzug
Prototyp der neuen Arbeitskleidung für Prostituierte. Foto: Zeesenboot / Lizenz: CC BY 2.0

Prostituierte müssen laut einer neuen EU-Richtlinie in Zukunft als Arbeitskleidung Ganzkörperschutzanzüge tragen. Damit soll die Ausbreitung von Krankheiten verringert werden. Kondome bieten hier nur einen teilweisen Schutz. Gegen per Tröpfcheninfektion übertragene Krankheiten (z.B. Grippe) sind sie wirkungslos. Wegen der körperlichen Nähe zu ihren Klienten sind Prostituierte in besonderem Maße betroffen.

Die EU-Richtlinie 2016-69-96 HBRK zum Arbeitnehmer- und Gesundheitsschutz soll noch diesen Herbst im Europaparlament beschlossen werden. Sie muss dann spätestens bis zum 1. Januar 2018 in nationales Recht umgesetzt werden.

Ein erster Prototyp des Schutzanzugs wurde bereits vorgestellt (Abbildung). Noch offen ist, wie viele Gebrauchsöffnungen für Freier der Schutzanzug im Intimbereich haben wird. Um einen höchstmöglichen Schutz der Prostituierten zu erreichen, wird auch geprüft, ob nicht generell auf Öffnungen im Intimbereich verzichtet werden kann.

Ungeheurer Verdacht: Ist die CDU etwa parteiisch?

CDU Wahlplakat Wirtschaft
Bedenkliches CDU-Wahlplakat mit einseitiger Herausstellung der starken Wirtschaft. Foto: Cherubino / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Es ist ein schwerer Vorwurf, der im Raum wiegt. Die CDU (Christlich Demokratische Union) soll den Gedanken der Neutralitätspflicht verletzen, sie soll gar parteiisch sein. Politikwissenschaftler Hermann Liebermann sieht in der CDU eine wertkonservative, antisozialistische, lobbyistische Gruppierung, die sich auch an bevorzugt an die Mitglieder der beiden großen deutschen christlichen Kirchen, die sich sehr ähnlich sind, richtet. Man habe sich nicht mal Mühe gemacht, das zu verschleiern, die Verbundenheit zum christlichen Gott sei bereits im Namen implementiert. „Dümmer geht es nicht“, führt Liebermann aus.

Nach Liebermann ist die CDU aber auch nicht statisch, sondern hat sich in der Nach-Kohl-Ära mit Frau Dr. Angela Merkel eine gewisse Sozialdemokratisierung erfahren. Das seien fast linke Tendenzen vom traditionellen, patriotischen deutschen Familienbild hin zu einer multikulturellen, multireligiösen Wertvorstellung, so Liebermann. Diese Verschiebung bedeute aber nur eine geänderte Parteilichkeit.

Es ist mit Bedauern festzustellen, dass politische Gruppierungen einseitig Werte und Meinungen propagieren und gezielt Wählerschichten ansprechen. Der Vorwurf der Parteilichkeit ist sicherlich starker Tobak.

Andere politische Gruppierungen wie SPD, CSU, Grüne, FDP und „Mensch Umwelt Tierschutz“ seien aber auch nicht viel besser, so Liebermann.  Da gebe es also eine Gruppierung, die sich für Menschen und Tiere einsetze, aber für sonst für keine Lebewesen. „Was soll denn hier bitte neutral oder wenigstens vollständig sein?“, klagt Liebermann an.

Weil chemisch gesehen Unordnung steigt – Putzteufel will keine Feuerbestattung

Kremationsofen
Bei Jan wird es das nicht geben. Foto: Katpatuka / Lizenz: gemeinfrei

Jan (29) ist ein Putzteufel, ein Ordnungsfanatiker. Seine Wohnung ist blitzblank, ist nach einem wohlgeordneten System aufgeräumt. Alles ist sauber, ordentlich. Er selbst ist natürlich auch gepflegt. Er duscht im Winter täglich, im Sommer zweimal täglich. Weitere Regelungen bei den Reinigungs- und Hygieneriten sollen hier nicht ausgebreitet werden.

Nun hat sich Jan entscheiden. Wenn er eines Tages gehen muss, will er nicht verbrannt werden. Denn bei der Feuerbestattung steigt die Unordnung in seinem Körper chemisch gesehen dramatisch an. Die Moleküle werden gasförmig und bewegen sich dann weit chaotischer. In einem geschlossenen System wird die Entropie ohnehin niemals geringer, das sagt der berühmte Zweite Hauptsatz der Thermodynamik. Für Ordnungsliebhaber ein maximal deprimierende Gesetzmäßigkeit.

Das gilt auch für eine Erdbestattung. Auch dann wird der Verwesungsprozess für eine Zunahme der Unordnung sorgen. Das mag zwar langsamer von sich gehen, aber der Prozess tut sein Übriges. Der Körper wird zerstört. Das ist für einen Sauberkeitsfanatiker noch fast schlimmer als die Umwandlung in Asche, die man entsorgen könnte.

Für Jan kommt daher nur ein Einfrieren infrage. Das erhalte seinen Körper und die in ihm innewohnende Ordnung weitgehend. Die Kryonik sei die Rettung, so Jan. Zumal so ein bisschen Hoffnung da sei, dass man ihn eines Tages wieder zum Leben erwecken könne, damit er weiter putzen könne, meint Jan. Es gäbe dann nach so vielen Jahren viel nachzuholen. Auch auf dann erhältliche neue Reinigungsprodukte ist Jan gespannt.

Fürstenhausen (Brandenburg) verbietet Glatzen, Springerstiefel und Thor-Steinar-Klamotten in der Öffentlichkeit

Neonazi
Rassistischer Neonazi als Skinhead (Symbolbild). Foto: Marek Peters / www.marek-peters.com / Lizenz: GNU Free Documentation License, Version 1.2

Fürstenhausen (Brandenburg) hat das Tragen von Springerstiefeln und Thor-Steinar-Klamotten sowie die Zurschaustellung von Glatzen in der Öffentlichkeit ab sofort verboten. Der Hintergrund ist, dass es in letzter Zeit immer wieder Angriffe von Neonazis auf Flüchtlinge gegeben hat. Sogar Brandanschläge auf Flüchtlingsunterkünfte wurden verübt.

Kleidung und Symbole, die für die Neonaziszene stünden, eine Bewegung, die mit der dunkelsten deutschen Geschichte sympathisiere und die an Terrorismus grenze, wolle er nicht mehr in der Öffentlichkeit sehen, so der Bürgermeister Karl Müller (parteilos). Erst heute war bekannt geworden, dass Cannes Burkinis am Strand verboten hat. Begründet wurde es vom dortigen Bürgermeister damit, dass die Kleidung nach seiner Meinung auf die Zugehörigkeit zu terroristischen Bewegungen hinweise. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld.

Glatzköpfige müssen jetzt Perücke aufsetzen

In Fürstenhausen will Müller ähnlich hart durchgreifen. Er droht mit empfindlichen Bußgeldern, sollte es Zuwiderhandlungen geben. Springerstiefel und Thor-Steinar-Klamotten seien nun in der Öffentlichkeit ein Tabu. Wer eine Glatze habe, müsse diese verdecken, so der Bürgermeister. Konkret müssten Glatzköpfige eine Perücke aufsetzen. Man wolle für eine Übergangszeit auch Mützen und Kopftücher akzeptieren, da nicht jeder eine Perücke parat habe. Es müsse aber sichergestellt sein, dass von der Glatze rein gar nichts mehr zu sehen sei.

Schockbild im Badezimmerspiegel entdeckt: Raucher erleidet Herzinfarkt

Schockbild
Warnbild auf Zigarettenpackung. Lizenz: Public Domain

Sind nun die Nichtraucherschützer zu weit gegangen? Ein 57-Jähriger aus Nürnberg hat am dieswöchigen Dienstag nach dem Aufstehen ein Schockbild im Badezimmerspiegel erblickt und daraufhin einen Herzinfarkt erlitten. Da seine Partnerin wegen eines Facharzttermins schon wach war, konnte der Mann schnell ärztlich versorgt werden. Es geht ihm in der Zwischenzeit wieder besser.

Der Mann ist bekennender Suchtraucher. Gegen Warnungen vor dem Rauchen habe er nichts, obwohl er die Schockbilder, die seit Mai dieses Jahres auf den Zigarettenpackungen aufgebracht seien, schon ganz schön schaurig finde, so der Mann. Aber solche lebensgroßen Bilder würden jegliches vernünftige Maß übersteigen.

Mit dem Rauchen aufhören wolle der Mann keinesfalls. Aber er werde alle seine Spiegel vorsichtshalber um 180 Grad drehen. Sein Lieblings-Tabakhändler stelle die Zigarettenpackung nämlich jetzt um 180 Grad gedreht ins Regal, da die Bilder dann teilweise verdeckt und nicht mehr so furchteinflößend seien.

Olympia-News: Hohe Kondomrate schwächt Sportler

Wie fast täglich gibt es jetzt die Olympia-News auf xnews.eu. Die Olympischen Spiele in Rio des Janeiro stehen dieses Jahr unter dem Motto: „Paixão e Transformação“, was wörtlich übersetzt „Liebe (Leidenschaft) und Transformatoren“ bedeutet. Gleich die erste Meldung betrifft das Thema Liebe.

Hohe Kondomrate – hoher Sexdruck

Wie in allen großen Medien gemeldet wurde, hat das IOC für die Olympischen Spiele 450.000 Kondome gekauft und an die Sportler verteilt. Das macht durchschnittlich 42 Kondome für jeden Sportler oder 2,6 Kondome pro Tag/Sportler. Das IOC stellt klar: sichere Spiele – safer Sex.

Soweit nichts Neues. Was aber offenbar niemand bedacht hat: Ein Sportlerpärchen muss also durchschnittlich etwas mehr als fünfmal am Tag Sex haben, um den gemeinsamen Vorrat aufzubrauchen. Die Sportler beschweren sich jetzt darüber, dass sie deshalb kaum noch Zeit zum Training und die Wettkämpfe hätten. Einige Analysten ziehen bereits Schlüsse. Die im Vergleich zu den Vorgängerspielen nachlassende Leistung lägen keinesfalls am Rückgang des Dopings, sondern an der zu hohen Kondomverteilungsrate. Ob jetzt unbenutzte Kondome zurückgegeben werden können, ist noch nicht entschieden.

Sportler aus Flüchtlingsteam Geheimfavorit

Erstmals tritt dieses Jahr ja auch ein Flüchtlingsteam an. Der in Deutschland anerkannte syrische Flüchtling Tarek Enesnadim gilt jetzt als Geheimfavorit im Hürdenlauf. Er dankte der deutschen Bürokratie für die gute Vorbereitung auf die Spiele.

Hammerwurf – Terrorgefahr?

Hammerwurf
Hammerwurf. Lizenz: Public Domain

Sicherlich nur gut gemeint hat es eine alte Dame aus dem bayerischen Dachau. Diese ist begeisterte Olympia-Zuseherin bei ARD und ZDF.

Als der Hammerwurf-Wettbewerb übertragen wurde, rief die Seniorin bei der lokalen Polizei an und berichtete aufgeregt über verdächtige Männer, die offenbar Bomben werfen würden.

Die Polizei brachte die Frau daraufhin in eine geriatrische geschlossene Einrichtung zur Aufnahme ihrer Anzeige und zur Zeugenbefragung.

Erdoğan schafft sich Zwergpony „Blondü“ an

Recep Tayyip Erdoğan
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan führt nun sein Zwergpony. Foto: Prime Minister Office / Lizenz: CC BY-SA 2.0

Wie das türkische Magazin Benim Evcil berichtet, hat sich Präsident Erdoğan ein Zergpony angeschafft. Er hat es auf den Namen „Blondü“ getauft. Der Hintergrund ist: Muslime dürfen keine Hunde halten, da diese im Islam als unrein gelten. Ein passender Schäferhund kam für den Staatsmann also nicht infrage. Auch blinde Muslime müssen ausweichen und statt auf einen Blindenhund auf ein Blinden-Zwergpony zurückgreifen. Kenner des türkischen Präsidenten werten die Anschaffung als Demonstration des Führungsanspruchs. Erdoğan selbst behauptet, die Beschäftigung mit dem Zwergpony sei seine beste Entspannung. Sicherlich will der Präsident auch seine private und menschliche Seite zeigen. Nicht bestätigt wurde bisher, dass Erdoğan ein neues Feriendomizil im Gebirge bezogen hat.

Glauben alle an „ewiges Leben“ – EU billigt Todesstrafe in der Türkei

Galgen
Nur ein Sprung in ein Weiterleben? Praktisch alle Religionen lehren das. Foto: Eitan f / Lizenz: CC BY 3.0

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan (AKP) hält nach seinem Putschversuch an der Wiedereinführung der Todesstrafe in der Türkei fest. Überraschend hat die EU nun Zustimmung signalisiert. Erdoğan konnte die EU-Kommission mit der Überlegung überzeugen, dass es den Tod streng genommen gar nicht gebe, er sei nur eine andere Form der Existenz. „Tot zu sein, ist auch ein Seinszustand“, führt Erdoğan aus, Gücklich-Sein, Traurig-Sein, das seien alles Seinszustände, und Tot-Sein eben auch, sonst würde es nicht so heißen. All dies seien Zustände im Augenblick, „man ist es“, so Erdoğan.

„Nach dem Tod wartet für die meisten Bestraften die Hölle, für einige Märtyrer sogar eventuell das Paradies. Praktisch in allen Weltreligionen ist die wichtigste Botschaft der Glaube an das ewige Leben“, konstatiert Erdoğan, „ob jetzt im Islam, Buddhismus, Judentum, Hinduismus oder dem in Europa verwurzelten Christentum. Damit passt die Todesstrafe nach Europa.“

Wenn das Leben ewig sei, dann könne die Todesstrafe auch daran nichts ändern und sei daher eine „legitime und preiswerte“ Form der Aufbereitung, so Erdoğan: „Warum soll ich Leute durchfüttern, die nicht meiner Meinung sind? Ich habe doch keinen Geldscheißer!“

Welche Hinrichtungsart angewendet werden soll (Steinigung, Galgen …), ließ Erdoğan offen. Die EU-Beitrittsverhandlungen sowie die Verhandlungen zur Visafreiheit für Türken laufen indes mit Hochdruck weiter, als gehe es um Leben und Tod.

Betrunkener auf Ü30-Party aus dem Haus geprügelt, weil er Rosis Nummer nicht mehr wusste

(Link: YouTube)

Praktisch jeder, vor allem, wenn er jenseits der 30 ist, kennt Rosis Nummer:  23 16 8. Als die Spider Murphy Gang 1981 ihren großen NDW-Hit „Skandal im Sperrbezirk“ hatte, war die Telefonnummer der Prostituierten Rosi zeitweise Deutschlands bekannteste Telefonnummer.

Auf einer Ü30-Party in München ging es am vergangene Wochenende heiß her. Es wurde natürlich NDW gespielt, es wurde gelacht, gegrölt, gegrillt, diskutiert.

Als Jan (heute 39) rhetorisch gefragt wurde, ob er noch Rosis Nummer kenne, hatte dieser offenbar einen schweren Blackout. Als Jan dann beim Anstoßen auch noch ablenken wollte und statt „Prost!“ die Abwandlung „Prost…ituierte!“ rief, wurde es dem Eisen Karl zu bunt.

Die Stimmung wurde aggressiv. Der Eisen Karl prügelte Jan förmlich aus dem Haus. „Du Depp, Du! Du kannst uns alles verzählen, aber nicht, dass Du nicht Rosis Nummer kennst. Jeder kennt Rosis Nummer: ‚Unter dreiundzwanzig sechzehn acht – Herrscht Konjunktur die ganze Nacht.'“

Als Jan bereits draußen lag, ging noch einmal die Türe auf und eine Partygästin warf ihm noch seine Jacke zu.

IS bekennt sich zur Ermordung Jesu Christi

Kreuzigung Jesu Christi
Die Geschichte muss wohl umgeschrieben werden. Der IS ist für die Hinrichtung Jesu Christi verantwortlich. Da es damals noch keine Bomben gab, wurde Jesus gekreuzigt. Lizenz: Public Domain

In einer Videobotschaft bekennt sich der so genannte Islamische Staat (IS) zur Ermordung Jesu Christi. Es heißt, die Kreuzigung Jesu Christi vor rund 2000 Jahren sei eines der ersten großen Attentate des IS gewesen. Damit hat der IS den Christen mit einem besonders grausamen Attentat ihr Liebstes genommen, ihren Messias Jesus Christus.

Ein IS-Sprecher sagte auf den Einwand, der Prophet Mohammed wäre doch erst 570 nach Christi geboren worden:

„Wenn ich das schon höre! Nach Christi. Selbst in den Jahresangaben muss offenbar schon dieser Ungläubige Jesus vertreten sein. Aber Sie bekommen trotzdem eine Antwort. Sie unterschätzen den Islam. Allah ist ewig, er kennt keine Zeit, er ist die Zeit.“

Doch der IS-Sprecher wird mit einem erneuten Einwand konfrontiert. Ohne die Kreuzigung und die Auferstehung Jesu Christi wäre das Christentum höchstwahrscheinlich nie eine Weltreligion geworden. Erst die Auferstehung und die spätere Himmelfahrt hätten die Gläubigen davon überzeugt, dass Jesus Gottes Sohn sei. Damit wäre der IS ja verantwortlich für den Erfolg des Christentums. Der IS-Sprecher entgegnet:

„Spinnen Sie jetzt komplett? Habe ich mit nur einem Wort gesagt, wir würden hinter der Auferstehung Jesu Christi stecken? Wollen Sie mir meine Bombenstimmung versauen? Na, also! Und jetzt lassen Sie mir meine Ruhe!“

Papst Franziskus verurteilt Attentat

In einer ersten Stellungnahme hat Papst Franziskus das Attentat auf das Schärfste verurteilt. Hunderte Millionen Christen aus aller Welt seien geschockt, so der Pontifex Maximus. Es sei ein „feiges und vor allem völlig sinnloses Verbrechen“ gewesen, das nur Unheil in der Welt gesät hätte – bis hin zur Inquisition und den brutalen Kreuzzügen. Was denn als Nächstes komme, fragt der Papst. Dass nicht die Schlange, sondern der IS Eva verführt habe, von der verbotenen Frucht des Baumes der Erkenntnis zu essen? Dem IS sei alles zuzutrauen, spekuliert Franziskus.

Erdoğan schafft Medien ab – sie hatten Putschversuch nicht prophezeit

Hellseherin mit Kristallkugel
Darf sich ab sofort in der Türkei nicht mehr betätigen: Hellseherin mit Kristallkugel. Lizenz: Public Domain

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan setzt nach seinem Putschversuch die angekündigten Säuberungsaktionen fort.

Nachdem er gestern Dutzende Zeitungen, diverse Radiostationen und 16 TV-Sender dichtmachen ließ, erteilte Erdoğan heute nun allen Medien Betätigungsverbot. Jedem Medium ist es ab sofort verboten, sich als Hellseher, Wahrsager oder Astrologe zu betätigen. Kristallkugeln, Karten und weitere Hilfsmittel aller Art seien im nächsten Wertstoffhof abzugeben, hieß es. Das Betätigungsverbot begründet Erdoğan damit, dass die Medien versagt und den Putschversuch nicht prophezeit hätten.

Erdoğan sagte: „Entweder konnten sie meinen Putschversuch mangels präkognitiver Fähigkeiten nicht voraussagen, dann ist es um sie nicht schade. Oder sie konnten, wollten aber nicht. Dann sind es Verräter. Wenn sich dies bewahrheitet, dann wird dies nicht die einzige Strafe bleiben!“ Erdoğan fügt an: „Ich prophezeie Ungemach!“