Merkel will Zahl der Flüchtlinge drastisch reduzieren – Familien zählen zukünftig als 1 Flüchtling

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Flüchtlingsboot
Menschen auf der Flucht. Deren Zahl wird bald spürbar sinken. Foto: Noborder Network / Lizenz: CC BY 2.0

Jetzt braucht niemand mehr zu behaupten, die Bundeskanzlerin handele nicht. Angela Merkel (CDU) will nämlich die Anzahl der Flüchtlinge deutlich reduzieren und ist sich sicher, dass das gelingen wird. In Zukunft sollen Familien, Sippen und gemeinsam reisende enge Verwandte als ein einziger Flüchtling zählen. Das nennt sich dann „flüchtige Kollektivperson“. Da inzwischen mehrheitlich Familien auf der Flucht nach Deutschland sind, könnte die Zahl der Flüchtlinge drastisch verringert werden. Menschen, die im Rahmen eines Familiennachzugs kommen, sollen gar nicht mehr gezählt werden, denn sie gehören ja zu einer flüchtigen Kollektivperson, die schon einmal gezählt wurde. Damit könnte ein Rückgang der Flüchtlingszahlen um voraussichtlich 61 Prozent erreicht werden – ein durchaus respektabler Erfolg.

„Schauen Sie, wenn eine Familie flieht, dann unterliegt dem ein gemeinsamer, einziger Fluchtgrund. Das können wir doch nicht einfach multiplizieren, die Menschen gehören doch zusammen!“, so Merkel. Kritiker werfen der Kanzlerin statistische und mathematische Tricks vor.

Ähnliches gab es schon mehrfach bei den Arbeitslosenstatistiken – und zwar mit Erfolg!

Tatsächlich ist das nichts Neues. Die Bundesregierungen haben immer wieder die Berechnungsgrundlage für die Arbeitslosenzahlen verändert, um die Arbeitslosenstatistik zu beschönigen. So ist es inzwischen fast unmöglich, als Arbeitsloser in der Statistik geführt zu werden, da die Anforderungen zu hoch sind.

Bald ein weiterer Schritt?

Die Kanzlerin denkt offenbar auch über weitere Maßnahmen nach. In einem weiteren Schritt könnte bei besonders schwerwiegenden Fluchtgründen ein Flüchtling gar nicht mehr gezählt werden, weil er faktisch fliehen musste, also ein Automatismus und keine Entscheidung vorlag. Damit wäre eine weitere Reduzierung der Flüchtlingszahlen garantiert.

13 Gedanken zu „Merkel will Zahl der Flüchtlinge drastisch reduzieren – Familien zählen zukünftig als 1 Flüchtling“

    1. Das Problem ist, dass Satire von gestern die Vorlage von der Realität von heute ist. Es ist die vergangenen Jahre so viel abgefahrenes passiert, dass hätte vor 10 oder 20 Jahren niemand geglaubt.

  1. @Silverager. Sehe ich auch so. Außerdem: Wenn wirklich noch Zweifel bestehen sollten, kann man ja einfach mal auf „Über“ klicken. 😉

  2. Dann reicht es ja aus, wenn bei den nächsten Wahlen aus einer großen Familie nur noch einer wählen geht. Eine ganze Familie gilt dann auch nur noch als eine Wahlstimme.

  3. klappt ja auch bei den arbeitslosen, den sozial schwachen, den obdachlosen, bei der kriminalität, bei der defekten infrastruktur,
    beim schuldenstand und soweiter und sofort.

    dies liegt wohl näher an der warheit als wir uns vorstellen können.

    die sind einfach irre

  4. Das einzige, was diese xxx kann, ist lügen und betrügen. Gegen dieses xxx aus der Uckermark war selbst Honnecker noch ein Ehrenmann !

    Inhalt entschärft. Es kann hier gerne jede Meinung geäußert werden, aber strafbewehrte Beleidigungen werden nicht toleriert!
    Die Redaktion

  5. Einverstanden,wenn in jedem der hochherrschaftlichen Schlösser mit riesigen Ländereien Flüchtlingsunterkünfte entstehen und jedes Bundestagsmitglied,jeder Minister,jeder Manager Flüchtlingsheime auf seinem Grund und Boden errichtet. Damit sie mal sehen, wie es Millionen unserer Deutschen Tag für Tag ergeht.

  6. das ist leider in der Zwischenzeit in der Bananenrepublik BRID in den Irrenanstalten der Einheitsbreiparteien bittere Realität geworden und kein Witz mehr !!!!!!!!!!!!!!!

  7. Was soll sie denn sonst sagen? Die Wahlen sind angesagt, also sagt man, was das Volk hören will. Sie sagte aber auch mal, ,a kann sich nicht darauf verlassen, das das, was vor den Wahlen gesagt wurde hinterher gemacht wird. Damit ist alles gesagt.

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