BKA warnt vor gefährlichen E-Mails mit Scherben im Dateianhang

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Glasscherben-E-Mail
E-Mail mit gefährlichem Inhalt

Wieder einmal rollt eine Welle mit gefährlichen, betrügerischen E-Mails durch das Internet. Doch dieses Mal ist es besonders perfide. Die E-Mails sind als Prominews oder als Gewinnversprechen getarnt. Angeblich gibt es Deutschlands süßeste Geheimnisse zu sehen oder es wird suggeriert, man habe ein iPhone gewonnen.

Ein typischer E-Mail-Inhalt sieht so aus:

Gratuliere! Du hast ein iPhone 7 gewonnen. Öffnen Datei Anhang und gib Deinen iPhone Gewinn Code ein, damit Dein Gewinn noch heute von uns an Dich verschickt wird!

Doch tatsächlich befinden sich im Dateianhang gefährliche, scharfe Glasscherben. Mit diesen kann man sich die Haut böse aufritzen. Beim Verschlucken besteht gar Lebensgefahr.

Das BKA rät, auf keinen Fall irgendwelche Dateianhänge unbekannter Absender zu öffnen.

Versuchter E-Briefbombenanschlag auf bayerischen Landrat

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Die Zeichen stehen auf Alarm, der Terror scheint auch Deutschland immer stärker zu bedrohen. Der Landrat von Filsbach (Franken), Hans Wurscht (CSU), hat heute am späten Vormittag eine Briefbombe per E-Mail erhalten. Da er den brisanten Inhalt bereits in der Vorschau erkannte und die E-Mail nicht öffnete, wurde Schlimmeres verhindert. Experten der Polizei rückten an, und das Landratsamt wurde für drei Stunden evakuiert. Die Beschäftigten wurden währenddessen in der Turnhalle einer nahegelegenen Schule seelsorgerisch betreut. Einer erlitt einen Schock und musste zudem ärztlich versorgt werden.

E-Briefbombe
Gerade noch mal gut gegangen!

Des Notebook des Landrats wurde auf dem Parkplatz vor dem Landratsamt kontrolliert gesprengt, um sicherzugehen, dass die Bombe keinen Schaden anrichten kann. Bei der Sprengung wurden zwei Autos von SPD-Mitgliedern beschädigt.

Um auszuschließen, dass sich noch Kopien in der Cloud verbreiten können, impfte ein Polizeiflugzeug die Umgebung großräumig mit ausreichend Chemtrails.

Der Absender soll übrigens Landwirt und Mitglied im katholischen Männergesangsverein sein. Ein religiöses Motiv schließt die Polizei allerdings aus.