Dobrindt: Bis zu 100 % weniger Schadstoffe während Diesel-Nachrüstung

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Alexander Dobrindt
Alexander Dobrindt (CSU): Damit unsere Innenstädte wieder sauberer werden, werden Diesel-Fahrzeuge mit dem Windows-Update KB4025342 versorgt. Foto: Harald Bischoff / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat den Deal mit der Automobilindustrie auf dem sogenannten Diesel-Gipfel verteidigt. Mit der vereinbarten Nachrüstung der Fahrzeuge mittels Softwareupdate KB4025342 sinke der Schadstoffausstoß während der Nachrüstphase um bis zu 100 Prozent, schwärmt der smarte Minister. Nur bei der Fahrt in die Werkstätte gebe es eine Schadstoffbelastung, aber klar, das sei ja noch vor der Umrüstung, das gelte damit nicht. Wenn der Wagen dann in der Werkstatt umgerüstet werde, gebe es einen um bis zu 100 % reduzierten Schadstoffaustritt, so Dobrindt. Nur bei den Tests bei laufendem Motor würden Schadstoffe nach außen gelangen, aber ganz ohne Schadstoffe gehe es nicht. Außerdem treffe dies nicht die Umwelt, sondern die Werkstatt.

Wenn man alles zusammenrechne, sinke der Schadstoffausstoß immer noch gewaltig, bekräftigt Dobrindt: „Sie müssen sich das so vorstellen: Wenn ein Politiker schläft, produziert er keinen Mist, zumindest keinen politischen. So, und jetzt gehe ich in meinen wohlverdienten Urlaub! Ich kann ja meinen Gut…, ich wollte sagen, meine Buchung … Sie sehen, ich bin nach diesem Erfolg urlaubsreif.“

Dobrindt kündigt Biesel-Fahrverbot für Innenstädte an

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Alexander Dobrindt (CSU): Damit Stuttgart und andere Städte wieder sauberer werden: Bieseln und einen fahren lassen wird in Innenstädten verboten – Foto: Harald Bischoff / Lizenz: CC BY-SA 3.0

Endlich unternimmt die Bundesregierung etwas gegen die Luft- und Umweltverschmutzung in Innenstädten. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kündigte an, dass das Biesel-Fahrverbot für Innenstädten noch im Herbst käme. In Zukunft sei es verboten, in Innenstädten wildzubieseln, in Norddeutschland auch als urinieren bekannt. Dobrindt will damit das Grundwasser schützen. Er wies aber darauf hin, dass wildbieseln schon einmal dem Begriff nach nur für die Wildnis gedacht sei, die Einschränkungen damit hinnehmbar seien.

In Zukunft in Innenstädten verboten: Bieseln und einen fahren lassen

Ferner wird es verboten sein, in Innenstädten einen fahren zu lassen. Denn die Furze bestünden unter anderem aus Methan, Kohlendioxid und Schwefelwasserstoff. Dies sei ein Beitrag zum Klimaschutz, denn Methan und Kohlendioxid seien ein Klimakiller, so der Minister. Außerdem verschlechterten Fürze die Luftqualität. Sein eigener Furz rieche aber sehr angenehm, schwärmt Dobrindt.